Wenn man Kinder hat, macht man sich ja schon auch mal Gedanken über größere Dinge. Über Schicksal zum Beispiel. Oder über den Beginn und das Ende des Lebens. Über Verantwortung. Und so weiter.
Nun, man fühlt sich nach einiger Zeit dann jedenfalls erwachsener als zuvor. Im Kopf. Und auch im Körper (In dieser Strähne befinden sich zwei graue Haare!).
Wenn man dann einen Abend lang doch nochmal jung ist und von Kneipe zu Kneipe zieht und Sachen macht, die man mal nicht hinterfragt und plant, sondern die spontan passieren, dann wundert es einen doch, wenn einem von der Getränkekarte plötzlich eine Bevormundung entgegenschreit:
“Nur zwei pro Gast” stand da also gestern in Harry`s New York Bar über den harten Cocktails in der Karte. Das war so… verkehrt irgendwie. Geben wir nicht sonst die Befehle zu Hause? Mittlerweile?
Es passte so wunderbar zum Abend, zu uns vieren, von denen drei schon Eltern sind. Und wir mussten über die “zwei pro Person” so hysterisch giggeln, dass uns der Kellner wahrscheinlich nicht mal einen einzigen ausgeschenkt hätte. Wir hatten die Zeitmaschine zurückgedreht. Es war fantastisch, nochmal 17 zu sein. Und das hielt genau bis 6.30 Uhr am nächsten Morgen.
Dann erst schickte uns der Star Trek-Beamer mit dem ersten “Mama! Papa!” zurück in unsere ungebotoxten Gesichter. Was für ein Ausflug.
Gimme more, Mister Spock!
Oh Gott … sind die Preise in EURO??? Dann hat das Limit “2 pro Person” vielleicht irgendwelche Anti-Überschuldungs-Gründe?
Aber ernsthaft – wer will schon eine warnende Muddi als Barkeeper? Ist doch mein Schädel am nächsten Morgen .. also echt jetzt!! *bockig auch wie mit 17*
Hey, gute Idee. Die Zeitreise betraf vielleicht gar nicht nur uns, sondern auch die Preise! Wobei: Selbst 18 D-Mark wären ja schon happig, oder?
Stimmt!
Mit 18 Mark ist man ja damals das ganze Wochenende losgezogen uuuuuuund hat sogar noch was wieder mit nach Hause gebracht!
Wobei genau DAS jetzt klingt wie die uralte Morla – und wir wollten doch nochmal 17 sein!!!
Blöd nur, daß man heute nicht mehr so problemlos die Eltern … öhem … “beleihen” kann.