Postkarte (Lisa)

Dicke Kinder sind schwerer zu entführen.

Diesen Satz habe ich letzte Woche auf einer Postkarte im Buchladen Danziger Straße Ecke Senefelderstraße gesehen und ihn irgendwie nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Ich hab wirklich geschmunzelt. Ist fies, ich weiß. Über Dicke schmunzelt man nicht, über Entführungen erst recht nicht, aber in der Kombi gehts vielleicht, man muss ja auch mal politisch unkorrekt sein dürfen.

Hab mir dann auch direkt gestern abend noch Super Aktenzeichen XY Spezial Megaslash „Vermisste Kinder“ angeschaut. Wenn schon, denn schon. Schreckliche Fälle, ein Zweijähriger verschwindet, ein Zehnjähriger, eine hübsche 21-jährige. Einfach weg. Über Jahre. Ich weine schon mal gern vor dem Fernseher, aber gestern nicht. Es war wahrscheinlich zu schrecklich, um das an mich ranlassen zu können. So etwas passiert ja immer nur den anderen. Denkt man dann. Oder?

Leise schleiche ich mich dann doch nach der Sendung ins Schlafzimmer und streichle nochmal allen Dreien über die Wangen. Alle da. Alles gut.

Über nusenblaten

Es geht um eine Mutter, einen Vater und ihre drei Kinder. Erst im Kinder-Mekka Prenzlauer Berg, nun mitten auf dem Land mit Ziegen und Fernweh. Es geht um die großen und kleinen Themen der Elternschaft. Der abwechselnde Blick von Mutter und Vater sorgt für teils überraschende, teils lustige Einblicke in die Welt zweier berufstätiger Eltern mit drei Kindern, die in nur zwei Jahren geboren wurden.
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