Der rote Tankwart (Lisa)

Unsere Freundin Katrin, die hier auch immer fleißig kommentiert, die hätte ja ganz gern, dass wir zu ihr aufs Dorf ziehen. Vielleicht sollen wir ein bisschen Hauptstadtluft verprühen, da unten, wo noch mit Gülle gedüngt wird. Vielleicht sollen auch unsere Kinder mit ihren Kindern Baumhäuser bauen und zusammen zur Schule gehen, irgendwann.

Vielleicht sollten wir auch erfolgreiche Krimis über die Nebelschwaden auf den Wiesen rund um ihr Haus schreiben, so wie sie es jetzt schon, allein, tut. Ihr wunderbares Romandebüt Schützenkönig“ hat mich dann auch mal kurz nachdenken lassen über so ein Leben auf dem Lande. Wir waren jetzt ein paar Tage dort, bei ihr. Mein Berliner Freund Thomas sagt: „Was? Ihr weg aus Prenzlauer Berg? Für länger? Geht ja gar nicht.“ Und als wir dann gestern auf dem Rückweg nach Berlin im Münsterland an der Tankstelle standen, es im Schlauch gluckerte und wir Städter rätselten, warum, da kam der Tankwart in seinem roten Anzug und sagte: „Diesel ist aus.“ Da dachte ich erst: Schnell zurück in die Stadt, wo immer genügend Treibstoff zu kriegen ist. Und dann dachte ich: Stoff für ein Blog wie Nusenblaten gäbe es auch auf dem Lande zur Genüge. Wenn schon nicht über Kinder, dann doch zumindest über den Tankwart und seine Pappenheimer.

Über nusenblaten

Es geht um eine Mutter, einen Vater und ihre drei Kinder. Erst im Kinder-Mekka Prenzlauer Berg, nun mitten auf dem Land mit Ziegen und Fernweh. Es geht um die großen und kleinen Themen der Elternschaft. Der abwechselnde Blick von Mutter und Vater sorgt für teils überraschende, teils lustige Einblicke in die Welt zweier berufstätiger Eltern mit drei Kindern, die in nur zwei Jahren geboren wurden.
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Eine Antwort zu Der rote Tankwart (Lisa)

  1. Jaegerin schreibt:

    Oder von einem Landbewohner, der mich fragte wie lang mein Buch eigentlich sei. „288 Seiten.“
    Er ist ein bisschen beeindruckt. „Mit Bildern?“
    „Nö, ohne Bilder.“
    „Na, das is ja allerhand“, sagt er und ist ein bisschen mehr beeindruckt.
    Danke, liebe Großstädter – für das hier – und den Rest. Und ich verspreche euch: Wenn ihr auf Land zieht, sorge ich immer für Dieselnachschub (notfalls mops ich was aus Opas Rasenmäher).

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