Abschied (Lisa)

Manchmal rührt mich Prenzlauer Berg zu Tränen. Manchmal sehe ich Dinge, die ich sonst noch nirgends gesehen habe. Und manchmal denk ich, schön, dass ich hier bin und nicht woanders. Manchmal schaffen es hier Straßenabschnitte, Atmosphäre zu schaffen. Manchmal, ja manchmal hängt auch eine Uhr im Baum. Manchmal bewundere ich dich für sowas, Prenzlauer Berg. Und trotzdem musst du jetzt stark sein, liebe Heimat. Denn manchmal muss man auch Abschied nehmen. Nicht mehr lang, dann musst Du ohne uns zurecht kommen. Die Nusenblaten-Familie verlässt ihren Lieblingskiez. Treu bleiben wir Dir natürlich trotzdem. Und schreiben werden wir auch weiter. Nur eben von woanders. Zurück auf Start heißt es jetzt. Die Uhr tickt.

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Über nusenblaten

Es geht um eine Mutter, einen Vater und ihre drei Kinder. Erst im Kinder-Mekka Prenzlauer Berg, nun mitten auf dem Land mit Ziegen und Fernweh. Es geht um die großen und kleinen Themen der Elternschaft. Der abwechselnde Blick von Mutter und Vater sorgt für teils überraschende, teils lustige Einblicke in die Welt zweier berufstätiger Eltern mit drei Kindern, die in nur zwei Jahren geboren wurden.
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6 Antworten zu Abschied (Lisa)

  1. kristina schreibt:

    Die Uhr! Ich weiß wo sie hängt und denk ab jetzt immer an euch, wenn ich drunter durch lauf!

  2. kristina schreibt:

    Aber hoffentlich lauf ich nicht mehr so lange drunter durch…!

  3. Jaegerin schreibt:

    Manchmal rührt mich euer Blog zu Tränen …
    Los – reich mal n`Taschentuch rüber!

  4. Jeannette Chasewall schreibt:

    Lieber Markus, liebe Lisa,

    was wird nur aus dem Prenzlauer Berg? Es wird Prenzlauer Zwerg! Ohne Harmanns auf den Strassen, den Spielplätzen, den Läden – trostloser Bezirk… Ohne Jammern, ohne Lachen, ohne Tränen, ohne Huepfen, ohne Bocken und Kreischen… Oh, Prenzlauer Zwerg – jetzt geht’s Dir an den Kragen. Es wird schwer sein, sich an Dich – ohne diese Lieben – zu erinnern.
    Chasi

  5. Jeannette Chasewall schreibt:

    Ob nein, geht nicht. Was soll nur aus dem Bezirk werden? Keine Lisa, kein Markus und keine drei Mäuse, die ihn erstrahlen lassen

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