Mütter ins Büro! (Lisa)

Wie viele Gehirne werden morgens früh an den Supermarktkassen abgegeben? Es ist wirklich tragisch.

Die Eltern bringen ihr Kind zum Kindergarten oder zur Schule und fahren von dort geradewegs zum Supermarkt. Das ist fatal für die deutsche Wirtschaft. Wirklich, ich habe das selbst gerade gemerkt.

Ich habe die Tochter bei der Ferienfreizeit abgegeben und bin dann durchgefahren zum Shoppen. Meine Jungs hatten vorher den Einkaufszettel gefressen oder sonstwie verschludert, jedenfalls brauchte ich ungefähr 800 Sachen und habe sie dann auch tatsächlich gekauft. Als der Zettel danach wieder auftauchte hatte ich nicht ein Detail vergessen. Da dachte ich: Alter Verwalter. Zwischen 9 und 10 Uhr hat mein Hirn seine Hochphase. In dieser Zeit kann sogar ich mich konzentrieren, trotz Kinder-Krankheits-Jobs-Uni-Müdigkeits-Wust im Kopf.

Und wissen Sie, wie viele Mütter ich an der Kasse getroffen habe? Herrje, ersticken alle ihr Gehirn zur besten Sendezeit in Supermarkt-Regalen. Ich überlege mal, wie man das ändern kann. Vielleicht bau ich mal ein Großraumbüro auf den Lidl-Parkplatz. Und dann: Wirtschaftswunder. (Und zwar nicht nur im hauseigenen Vorratsraum.)

Über nusenblaten

Es geht um eine Mutter, einen Vater und ihre drei Kinder. Erst im Kinder-Mekka Prenzlauer Berg, nun mitten auf dem Land mit Ziegen und Fernweh. Es geht um die großen und kleinen Themen der Elternschaft. Der abwechselnde Blick von Mutter und Vater sorgt für teils überraschende, teils lustige Einblicke in die Welt zweier berufstätiger Eltern mit drei Kindern, die in nur zwei Jahren geboren wurden.
Dieser Beitrag wurde unter Erkenntnisse, Gender abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Mütter ins Büro! (Lisa)

  1. pueppi schreibt:

    Ich treffe immer nur Rentner an der Kasse, die auf den Cent genau mit Kleingeld bezahlen. -.-

  2. Henrik schreibt:

    Während meiner zweimonatigen Papa-Zeit hatt ich dann auch mal das vergnügen morgens bzw. vormittags einkaufen zu gehen. Und da war es bei uns wie Pueppi schrieb… Rentner und Senioren, als wenn man sie Busse-Weise angekarrt hätte 😉

  3. Alex schreibt:

    Dass die Rentner vormittags einkaufen gehen, ist ja auch völlig ok so, denn abends, wenn man nach der Arbeit auf die Schnelle noch ein paar Sachen einholen will, sind das meiste, was stört Rentner, die bis auf den Cent genau mit Kleingeld bezahlen und bekinderte Eltern, die das Nervenkostüm zusätzlich reizen… 🙂
    Von daher: alles richtig und weiter so!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s